Neues zur Kursleiterausbildung

Liebe Klöpplerin, lieber Klöppler!

Die Hauptaufgabe und das Ziel unseres Verbandes sind das alte Kunsthandwerk Klöppeln überregional zu bewahren, zu pflegen, zu erforschen und zu fördern. Dazu benötigen wir Ihr Engagement, um das Klöppeln an Ihrem Heimatort oder in Ihrer Umgebung zu verbreiten! Wie wir jedes Jahr zum Kongress mit viel Freude sehen können, entwickelt sich die Klöppelspitze in all ihren Varianten weiter.
Vor einigen Jahren haben wir unsere Ausbildung den wachsenden Ansprüchen an fundiertem theoretischen und praktischen Wissen in den wichtigsten Spitzenarten angepasst. Die Zeit ist aber nicht stehen geblieben.
Gerade für Klöpplerinnen, die familiär und beruflich eingebunden sind und bei denen der Wunsch besteht, selbst Klöppelkurse an ihrer Volkshochschule zu geben und/oder eine Klöppelgruppe in ihrer Heimat zu leiten und damit das Klöppelhandwerk weiter zu geben, haben wir unser Ausbildungsprogramm verbessert.
Einigen war es nicht möglich, 12 Tage hintereinander von der Familie weg zu bleiben. Andere konnten ihren Urlaub zum Termin des Kurses nicht nehmen und mussten in eine „Warteschleife“. Wieder Anderen war der schon „berüchtigte“ Stress in Form von 3 Prüfungen in sehr kurzen Abständen pro Leistungslehrgang, also das Verarbeiten von sehr viel neuem Lehrstoff innerhalb weniger Tage, und „nebenbei“ noch das Klöppeln von Spitzenproben, einfach zu viel.

Wir danken an dieser Stelle für die vielen Hinweise, Ratschläge und Änderungswünsche unserer Kursteilnehmer/innen!


Hier kommt nun unser neues Angebot:


Wir haben Torchon-Spitze, Cluny-Spitze und Bänderspitze in Module zu je zwei Teilkursen je Spitzenart getrennt, die jeweils von Donnerstagmittag bis Sonntagmittag stattfinden. Sie haben zwischen den Kursen genügend Zeit, sich ausschließlich mit einer dieser Spitzen intensiv zu beschäftigen und in Ruhe begonnene Arbeiten fertig zu klöppeln.
Ein großer Vorteil: Sie können jederzeit in den Teilkurs 1 einer der drei Spitzenarten einsteigen.
Die nicht prüfungsrelevanten Fächer Didaktik, Materialkunde, Spitzengeschichte, Spitzenanalyse und Montage werden aufgeteilt  und in die 6 Wochenendkurse integriert. Die Prüfungen werden in der Geschäftsstelle des Deutschen Klöppelverbandes e.V. abgelegt. Der Termin wird mit den Prüflingen abgestimmt.
 
Die Kursleiterausbildung findet somit über 6 Wochenendkurse sowie an einem Prüfungstag statt. Sie haben also nur noch eine Prüfung anstatt bisher zwei pro Spitzenart.

Wir hoffen, Ihnen damit eine flexible und trotzdem nachhaltige Ausbildung anbieten zu können und würden uns freuen, wenn Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen.


Ihr AK-Ausbildung