100 Jahre Klöppelschule Abenberg

Abenberg und Klöppeln gehört zusammen wie der Klöppel mit dem Faden“.

Es war ein traumhaftes Wetter, gerade richtig für den besonderen Geburtstag. Die Klöppelschule Abenberg feierte ihr 100-jähriges Bestehen. Die Klöppelschule steht für den Erhalt der Tradition, deren Pflege auch gleichzeitig die Weiterentwicklung des Spitzenklöppelns. Ein großer Dank gilt Christine Meier, der Leiterin der Klöppelschule, und ihrem Team für das großartige Engagement und die hervorragende Organisation der Veranstaltung.

 

Die offizielle Eröffnung fand in der Klöppelschule statt. Sehenswert war die Ausstellung in diesen Räumen.

 

Die Präsentation der 2175 einsandten Blumengrüße war beeindruckend. 17 Einsendungen davon mit 112 Blumengrüßen kamen aus dem Ausland, unter anderem aus Argentinien.

 

 

Ein guter Grund... zum Jubiläum - Ein moderner, im Raster verdichteter schwarzer Grund umrahmt Kreise, gearbeitet mit leonischem Material; Ute Klug, Elfriede Marr, Christine Meier, Renate Opitsch, Sabine Pröbster, Jutta Reichmann, Ilse Wechsler

 

Weiterhin wurden Rekonstruktionen von Spitzen aus den Anfangszeiten der Klöppelschule (schwarze Schönheiten), grausig schöne Spitzen aus der Gruselkammer, Spitzenpräsentation mit Hunnia-Grund-Variationen und das Jubiläumsbild "Tradition und Moderne ergänzen sich zu einer harmonischen Einheit" präsentiert.

 

Ein besonderes Highlight war vor der Schule der Fußgängerüberweg im Klöppelspitzenmuster.

 

 

Eine lange Händlermeile zog sich von der Schule durch die Stadt bis zur Burg.

 

Im Museum fränkischer Geschichte auf der Burg erwartete den Besucher die moderne Ausstellung „Spitzenart“. Künstler aus dem Landkreis Roth arbeiteten dafür mit KlöpplerInnen zusammen.

   

von links: Petra Espich, Hedwig Sattler, Csilla Wenczel

 

Der krönende Abschluss war am Samstagabend die Abendveranstaltung im Burghof. Dort wurden bei einer Modenschau viele tolle Klöppel-Hutkreationen vorgeführt.

Die Abenberger Hexen beendeten die Festlichkeiten mit einer beeindruckenden Feuerschow.

 

Die Sonderausstellung im Haus fränkischer Geschichte kann noch bis zum 20.10.2013 besucht werden.